Hintergründe und Historisches

Informationen über Möllesund

Das schwedische Dorf Mollösund gibt es wirklich.
Auf unserer ersten Reise nach Westschweden 2012 fuhren wir die Küste entlang, von der norwegischen Grenze bis nach Göteborg. Es gibt viele schöne Fischerdörfer dort, aber verliebt habe ich mich in den letzten Ort auf unserer Route: Mollösund.

Die wunderbare Lage, die herbe Landschaft und vor allem die Geschichte der Lengfischer haben mich sofort gefesselt.
Mollösund liegt auf der Insel Orust und ist vermutlich Schwedens ältestes Fischerdorf.

Am Hafen steht eine Schautafel, die über das Leben und die Arbeit der Hochseefischer dort informiert.
Die letzten Sätze lauten:
„Oft fuhren die Männer im Winter von zu Hause los und kamen erst zum Herbst wieder. Die Arbeit in den kleinen, schwer beladenen Booten war sehr gefährlich. Es verging kein Jahr, in dem nicht einige Frauen in Mollösund zu Witwen wurden.Von den Männern jedoch wurde in ganz Nordeuropa gesprochen. Viele von ihnen wurden in England und Norwegen angestellt, um dort zu fischen und ihre Kenntnisse weiter zu vermitteln.“
Als ich das las, war mir klar: Das muss Peers Heimat sein

„Das Geheimnis des Nordsterns“ ist kein historischer Roman über Mollösund. Peer sowie alle vorkommenden Personen und Ereignisse sind frei erfunden. Informationen über das Leben um die Jahrhundertwende in Mollösund verdanke ich vor allem Ann-Sofie Bernhardsson, die bei unserem zweiten Besuch 2014 extra für uns das Heimatmuseum und das Fischerhaus geöffnet hat, und mir nicht nur alle Fragen beantwortet hat, sondern auch ein paar Anekdoten aus jener Zeit erzählen konnte. Über „die Männer von Mollösund“ informiert die Schautafel am Hafen, Anne-Sofie hat mir Geschichten über die Frauen dort erzählt, die nicht weniger mutig und „hart“ waren, als ihre Männer.

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